Wo bleibt die Meinungsfreiheit?

14. April 2021: Meinungsfreiheit ist der Kern jeder demokratischen Gesellschaft. Das Gegenteil ist einschüchtern, ausladen, diskreditieren, empören, skandalisieren, entfernen. Dies sind die Waffen der sogenannten «Cancel Culture». Das ist die Haltung, die abweichende Meinungen zum Beispiel als sexistisch, islamophob oder verschwörungstheoretisch abgestempelt, sie in Sozialen Medien löscht und aus der Diskussion ausschliesst.

Von EDU Kantonsrat und Parteipräsident, Hans Egli, Steinmaur

Eine Befragung von knapp tausend Studenten überwiegend aus dem linken Spektrum brachte alarmierende Befunde: Ein beträchtlicher Anteil von Studenten will nicht mit anderen Meinungen konfrontiert werden. Ein Drittel bis die Hälfte der Befragten wollen an Hochschulen keine Redner mit abweichenden Meinungen zu den umstrittenen Themen Islam, Gender und Zuwanderung dulden. Noch höher ist der Anteil derer, die solchen Personen keine Lehrbefugnis geben würden. Wiederum ein Drittel möchte ihre Bücher aus den Bibliotheken verbannen. So wollten Studenten zum Beispiel verhindern, dass die Frankfurter Ethnologin Prof. Susanne Schröter eine Veranstaltung zum Kopftuch durchführen kann. Sie verlangten sogar ihre Entlassung.
Auch viele Christen werden durch Verunglimpfung und Hass eingeschüchtert. Diesen Methoden der Cancel Culture tritt die EDU entschieden entgegen. Sie setzt sich weiterhin für Meinungsfreiheit und Respekt als wichtiges Gut zum Erhalt einer freien Gesellschaft ein.