Wie wird mehr Biodiversität entlang von Velowegen erreicht?

Naturschutzgebiete sind wichtige Lebensräume für bedrohte Pflanzen und Tiere. Um diese wertvollen Landschaften und ihre Artenvielfalt zu bewahren, schützen der Kanton Zürich und die Gemeinden solche Gebiete mit Schutzverordnungen.

Von EDU-Kantonsrat Hans Egli, Steinmaur

Gemäss dem Naturschutz-Gesamtkonzept soll grundsätzlich der gesamte Siedlungsraum als naturnaher Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen gestaltet und gefördert werden. Strassenbegleitflächen haben grundsätzlich ein grosses Potenzial für die Förderung der Biodiversität. Weil sie nicht gedüngt werden und keinem Nutzungsdruck unterliegen, weisen sie oft artenreiche Lebensgemeinschaften und auch seltene und gefährdete Arten auf. Ihr ökologischer Wert ist allerdings abhängig von ihrer Grösse und Lage. Naturnah gestaltete Strassenrabatten, ergänzt mit Hecken und Bäumen, können allenfalls als Trittsteine dienen und sind ein gestalterisch ansprechendes Element im Siedlungs- und Landschaftsraum.

Darum ersuchen fünf Ratskollegen und ich den Regierungsrat aufzuzeigen, wie entlang von Velowegen, Strassenbegleitflächen und Lärmschutzwänden auf den öffentlichen Flächen mehr Biodiversität durch ökologisch hochwertige Gestaltung der Grünflächen erreicht wird. Sein Bericht soll Bezug nehmen sowohl auf bestehende Flächen, als auch auf neu zu erstellende Infrastrukturprojekte wie eingangs aufgelistet.

Link zur Anfrage im Kantonsrat