Warum so wenige Intensivbetten?

Die Medien berichten, dass es sich bei 90 % der Covid-19-Erkrankten auf den Intensivstationen um Un- bzw. nicht vollständig Geimpfte handle. Als geimpft gilt eine Person 14 Tage nachdem sie die zweite Impfdosis erhalten hat.

Von EDU-Kantonsrat Hans Egli, Steinmaur

Darum haben Hans Egli und die zwei Kantonsräte Maria Rita Marty und Daniel Wäfler dem Regierungsrat folgende Fragen gestellt.

  1. Wie viele Personen befinden sich in den Intensivstationen der Spitäler im Kanton Zürich, welche als ungeimpft gelten, jedoch eine erste oder eine zweite Dosis erhalten haben?
  2. Nach Beginn der Impfkampagnen verstarben in den Heimen unzählige Personen. Wie viele davon hatten eine erste oder zweite Dosis erhalten?
  3. Wie viele Intensivbetten hatte es im Dezember 2019, Monate vor der Pandemie? Gemäss unseren Kenntnissen war diese Anzahl um 40 % höher als heute. Wie begründen Sie die Tatsache, dass vor der Pandemie die Bettenzahl wesentlich höher war als heute, wo wir mitten in einer Pandemie sind?
  4. Warum wurde im November 2020 vor der zweiten Welle die Anzahl der Intensivbetten innerhalb weniger Tagen erheblich reduziert?
  5. Warum wurde kurze Zeit nach der erheblichen Reduzierung, welche auf Weisung der Regierung erfolgte, im Dezember 2020 der zweite Lockdown verhängt mit der Begründung einer drohenden Überbelegung der Intensivstationen – eine drohende Überbelegung, welche durch die bewusste erhebliche Reduzierung der Betten verursacht wurde? Zur Erinnerung: Anzahl Intensivbetten anfangs 2020 über 400, momentan 181.

Link zur Anfrage im Kantonsrat