40 Jahre «Standpunkt»

Die 10. Ausgabe des EDU-Organs widmete sich u.a. einem Rückblick auf die Nationalratswahlen. Das Titelbild zeigte einen Märitstand und Plakate mit zeitlosen Botschaften: «Stop auch der geistigen Umweltverschmutzung» und «EDU – für gesunde Ehen und Familien!»

Von Thomas Feuz, Redaktor Standpunkt

Im Leitartikel kritisiert EDU-Mitgründer Werner Scherrer «die immer noch vorhandene Wahlabstinenz – gerade auch in freikirchlichen Kreisen – und das gleichzeitige Desinteresse an politischen Fragen.» Seine Befürchtung: «Wer schweigt und sich passiv verhält, wird mehr und mehr durch radikale Elemente ins Abseits gedrängt.»Eine Sensibilität für Umweltfragen bewies die EDU beim Ausbau des Flughafens Bern-Belp: Der Umweltschutz müsse hohe Priorität haben, forderte die Autorin. Hoher Gast: Für die «Wiederentdeckung verlorengegangener Werte» plädierte – der NASA-Astronaut James Irwin. «Die Bibel muss wieder Massstab aller Lebensfragen werden », äusserte sich der frühere Testpilot und Autor des Buches «Höher als der Mond» (Hänssler-Verlag).Eine Seite widmete sich der Polizei in einem Rechtsstaat. «Sie kann die Probleme nicht lösen», hielt Markus Wäfler fest. Gleichzeitig warnte er vor einer «willkürlichen Polizei» mit umfassenden Befugnissen. «Es gilt, unsere freiheitliche Demokratie gegen Links- und Rechtsideologien zu schützen.»Das «Gemeindeporträt» war der VFMG (Vereinigung Freier Missionsgemeinden) gewidmet. Die Fortsetzungsserie «Christliche Erziehung» behandelte den Aspekt «Synthese von Freiheit und Bindung». Aufmerksamkeit dürften die beiden Telos-Bücher «Falsche Propheten unter Dichtern und Denkern» und «Im Sumpf des Spiritismus» gefunden haben.
Den Bibelquiz gewannen zwei Personen aus Zürich und eine aus Thun.«Gute Aussichten für die EDU» lautete der Titel des erwähnten Leitartikels. Die Frage sei erlaubt: Wie ists wohl darum bestellt, vier Jahrzehnte und zahlreiche Wahlgänge und politische Aktionen später?