25 Jahre im Dienst der christlichen Politik
Daniel Suter, geboren 1960, wohnhaft in Winterthur, verheiratet mit Margrit, Vater zweier erwachsener Töchter und Grossvater dreier Enkel, wird Ende Februar 2025 nach 25 Jahren als Geschäftsführer der EDU Kanton Zürich in Pension gehen. In dieser Zeit erlebte er zahlreiche Herausforderungen und Erfolge und engagierte sich unermüdlich für eine werteorientierte, christlich-konservative Politik.
Jan Leitz EDU Dübendorf, stv. Geschäftsführer EDU Kanton Zürich
Seit seiner Wahl zum Parteisekretär (später Geschäftsführer) der EDU Kanton Zürich im Jahr 2000 prägte Daniel Suter die Partei massgeblich.
Unter seiner Leitung machte sie erste grosse Schritte in Richtung Bekanntheit und verzeichnete bedeutende Wahlerfolge: etwa die Wahl von Markus Wäfler und später Erich Vontobel in den Nationalrat oder das Erlangen von Fraktionsstärke im Zürcher Kantonsrat. Suter beschreibt diesen Verlauf als Prozess, bei dem «unter Tränen gesät und später geerntet wurde».
Für Alt-Nationalrat Markus Wäfler waren Suters Verdienste mit seiner Tätigkeit als Geschäftsführer, Sekretär und zeitweiligem Präsidenten der EDU eine stabile Struktur und eine gut funktionierende Dienst- und Koordinationsstelle gegeben zu haben. Mit seiner ruhigen Art und der Fähigkeit, verschiedene Ansichten an einen Tisch zu bringen, habe er viele interne Debatten positiv mitgestaltet. Auch seine journalistische Arbeit für den «EDU-Kontakt» bzw. den «EDU-Standpunkt» war unverzichtbar. Wäfler dankt Suter für die jahrelange Unterstützung und wünscht ihm für den (Aktiv-)Ruhestand alles Gute, Gesundheit, viel «Gfröits» und Gottes Segen.
Von weiteren Weggefährten wird Daniel Suter als bescheidener, humorvoller und kompetenter Teamplayer geschätzt. Harold und Nicole Salzmann vom EDU-Zentralsekretariat betonen seine «zuverlässige und verständnisvolle Art», die der Zusammenarbeit über all die Jahre hinweg eine besondere Qualität verliehen habe. Ebenso loben sie sein Engagement und seine Weisheit, die sie im Lichte der Jahreslosung 2025 «Prüft alles und behaltet das Gute» als wegweisend empfinden. «Sein Engagement und seine hilfsbereite Art hinterlassen wertvolle Spuren.»
Ruth Kern von der EDU Stadt Zürich hebt vor allem seine bescheidene, selbstlose und engagierte Art hervor. «Daniel war immer für einen Scherz bereit und eine gute & treue Hilfe für die «Stadtzürcher». Ähnlich emotional äussert sich Johanna Feusi, Präsidentin der EDU Sektion Affoltern. Für sie war Daniel Suter eine Vaterfigur, die fest mit Gott verankert war. «Ich sehe einen guten, treuen, versierten Freund mit einem verschmitzten Lächeln, mit einer lausbubenhaften Art, der aber sehr klar und genau weiss, was er will – ein Mann, der das Herz am rechten Fleck hat: dort, dass er bei Gott sitzen und nicht selbst wurschteln will. Daniel ist authentisch, transparent, treu und leidenschaftlich für die EDU und für unser Vaterland, aber vor allem für Jesus.» Auch im Kantonsrat hat Daniel Suter Spuren hinterlassen. Hans Egli, ehemaliger EDU-Präsident und aktueller Kantonsrat, beschreibt ihn als «sehr zuverlässig, sehr gewissenhaft und sehr loyal». Diese Eigenschaften hätten der EDU enormen Rückhalt verschafft, gerade wenn es um die Einhaltung wichtiger Fristen ging. Alt-Kantonsrat Hanspeter Häring, der an Suter insbesondere dessen Offenheit für geistliche Anliegen schätzte. Häufig habe es gereicht, ihn mit Fragen oder Nöten zu konfrontieren, um prompt eine ehrliche, klare und durchaus seelsorgerische Rückmeldung zu erhalten.
Thomas Lamprecht, Kantonsrat, hebt Suters dienliche Haltung hervor: Für ihn sei die Geschäftsführung nie bloss ein «Job», sondern eine Berufung gewesen. Alt-Kantonsrat und ehemaliger Präsident der EDU Kanton Zürich, Stefan Dollenmeier, beschreibt ihn als «einen Lieben » – ruhig, hilfsbereit, bescheiden und souverän. Ob bei Begrüssungen, geistlichen Inputs oder in der Leitung von Sitzungen – in seiner Präsenz habe man sich stets gut aufgehoben gefühlt. Seine Weggefährten sind sich einig: Daniel Suter hinterlässt ein grosses Erbe. Mit seiner warmherzigen, ruhigen, aber zugleich entschiedenen Art hat er die EDU Kanton Zürich geprägt. Sein Dienst für die EDU war ein Dienst am Nächsten und für ein Land, das nach seinem Verständnis dann lebendig bleibt, wenn es sein christliches Fundament stärkt.