Corona ist doch längst vorbei…
Das Thema ist noch immer ein Tabu – darum bringen wir im «Standpunkt» die Aufarbeitung von Corona aufs Tapet.
Dr. med. Karin Hirschi, Redaktion «Standpunkt»
Es ist nicht vorbei
Viele Menschen leiden in irgendeiner Form bis heute an den Folgen der Coronapolitik.
Massnahmenkritische Bürger wurden ausgegrenzt und nie rehabilitiert, unter ihnen Ärzte, Naturheilpraktiker, Forscher, Juristen, Pfarrer, Lehrer, Journalisten, Beamte… Einige verloren ihre Existenzgrundlagen, einige sind noch immer angeklagt, nur weil sie verzweifelten Menschen geholfen haben. Die Massnahmen haben viele Menschenleben gefordert. Der Alltag und die Zukunft von Impfgeschädigten und ihren Angehörigen sind bleibend beeinträchtigt und die meisten erhalten noch immer keine angemessene Hilfe. Andere wurden traumatisiert und kommen schwer darüber hinweg. Die Gesellschaft ist noch immer gespalten…
Es ist nicht vorbei! Wo bleibt hier die vielgepriesene Solidarität? Gilt sie für Opfer der staatlichen Coronapolitik nicht?
Verantwortung und Rechenschaft
Aber auch manches von dem, was tatsächlich in der Vergangenheit liegt, bedarf der Aufarbeitung. Wer Unrecht getan hat, muss Rechenschaft ablegen und die Konsequenzen tragen – und dies unabhängig davon, ob er ein hoher Politiker oder der letzte Ausführende in der Befehlskette war. Niemand soll sich hinter seinem Amt verstecken können, der in irgendeiner Weise dazu beitrug, dass unsere Grundrechte mit Füssen getreten wurden. Auch im privaten Umfeld braucht es Aufarbeitung, sonst ist die Gefahr der Wiederholung gross. Das erkannte schon Salomo: «Weil das Urteil über böses Tun nicht sogleich erfolgt, wird das Herz der Menschen voll Begier, Böses zu tun (Pred. 8,11)».
Wo bleibt die Betroffenheit?
Manchmal frage ich mich: Sind die immensen Nöte, die durch die Corona-Massnahmen verursacht wurden, noch immer nicht bei allen angekommen? Muss man Lehrer sein, um die Schädigung einer ganzen Generation zu sehen, Hebamme, um die anhaltenden Geburtenrückgänge zu bemerken, Pflegefachfrau, um über die zunehmenden Krebsfälle zu erschrecken?
Nehmen wir die Spaltung in Familien und Gemeinden einfach hin? – Die Not ist für jeden greifbar, wenn man sich ihr nicht verschliesst.
Dass viele nicht hinsehen wollen, hat seinen Grund auch darin, dass grosse Teile des Volkes durch mediale Manipulation von Anfang an betrogen und zu «Mittätern» gemacht wurden (mitmachen und schweigen).
Ich kann ein Stück weit nachvollziehen, dass sie am liebsten nichts mehr von Corona hören möchten. Aber dieser Weg führt nicht weiter. Der Schaden ist da und er ist gross. Wir müssen uns mit dem Scherbenhaufen beschäftigen, es führt kein Weg daran vorbei, denn die Scherben liegen überall. Die Corona-Massnahmen waren der seit Menschengedenken weltweit grösste Eingriff in unsere Grundrechte, in unsere Wirtschaft, in unsere Gesundheit, in unsere Gesellschaft, in unser Glaubensleben, ja, in jeden Lebensbereich.
Der «Standpunkt» möchte dazu beitragen, dass wir unseren Weg in die Zukunft nicht über Scherben gehen müssen.
Abschnitt für Desktop / Tablet
Veranstaltungshinweis
2. Corona-Symposium der Schweiz
3. / 4. Mai 2025, EVENTfabrik Bern
Organisator: Dr. med. Daniel F. Beutler,
ehem. Grossrat EDU BE